Loks

Die Loks der Feldbahn-Speyerdorf

Nr.

Herstellerdaten

Typ

Status

Bemerkung

1

Diema Nr. 2223/1959   

DL 6

betriebsfähig

1,15t    a)

2

Diema Nr. 2448/1981
(verkauft an Alten-und Pflegeheim Ruhesitz Romantica, Sprakensehl-Bokel)

DL 8

betriebsfähig

 2,1 t    b)

3

Gmeinder  2557/1936

10/12 PS

betriebsfähig

3,2 t    c)

4

Strüver     60149/1961

Kuli

betriebsfähig

0,73t   d)

5

Akkulok –Umbau aus Akkuschlepper
(verkauft an die Feldbahnfreunde Neckarbischofsheim)

STILL

betriebsfähig

1,0 t    e)

a)

ursprünglich Westfälische Zellstoff AG,Bonofort (b.Hann.-Münden)
1987 ex privat Hausmann,Wiesbaden

b)

ursprünglich Gipswerk Eltingen , Leonberg bei Gaildorf
1989 ex privat,
1999 Feldbahn Speyerdorf

c)

1936  ex Fa. Leber & Söhne, Graben-Neudorf für Zeche Grimberg
19xx an Grube Heulenberg, Berghausen bei Bruchsal
1980 an Uli Mihlan,Eisenberg
1990 an Feldbahn Speyerdorf

 d)

ursprünglich Hamburgische Wasserwerke (500mm)
1980 privat,Theo Scheres
1999 an Feldbahn Speyerdorf

 e)

Baujahr 1984,geliefert an Fa.VISSMANN, 2000 an D.Hofherr

 

Nach vielen Telefonaten und Recherchen, fand ich 1986 einen Sammler im badischen Land, der mir eine O&K Bd 2 (4,5t) verkaufte, die ich dann irgendwann auch per Muldenkipp-LKW holte und zunächst auf zwei Holzbalken in den Hof stellte.

 

Durch Zufall kam Gerhard Faust (Feldbahnmuseum Guldental) vorbei, prüfte die Lok, sie lief, jedoch meinte er, daß diese für mein Gleis (S 10) doch zu schwer sei und er könnte mir im Tausch eine DIEMA DS 12 (3 to.) -betriebsbereit- anbieten.Also hieß es dann im August 1987 die O&K wieder aufladen, nach Guldental karren, abladen und die DIEMA aufladen.

 

1988 bot mir Horst Hausmann aus Wiesbaden eine DIEMA DL 6 ( 1,15 to) an, die er aus techn. Interesse restauriert hatte, damit erweiterte sich die Sammlung um eine Klein-Diesellok. Die Abholung machte ich zum 1.Mal mit eigenem Hänger

 

Die Lok wurde auch äußerlich neu hergerichtet und ist nun das „tägliche Arbeitspferd“, hauptsächlich im Einsatz bei der mobilen Feldbahn, da der Transport mit eigenem Hänger noch möglich ist. Die Spurkränze sind allerdings stark abgenutzt und sollen demnächst neu aufgeschweißt werden, auch neue Bremsklötze solls im nächsten Jahr geben.

 

 

 


Als ein Feldbahnfreund seine Sammlung von drei Dieselloks 1989 auflöste,konnte ich ein hervorragend restaurierte GMEINDER Typ 10/12 (3,2 to) übernehmen, die bis heute die grösste und leistungsstärkste Lok in meiner Sammlung darstellt und wohl auch das wertvollste Stück ist.

 

1999 konnte ich durch einen Tip bei einem Landmaschienenhändler bei Crailsheim ein DIEMA DL8 erwerben, die dort 12 Jahre nach dem Einsatz bei einem Gipswerk abgestellt war und eigentlich wegen des Dieselmotors ausgeschlachtet werden sollte. Dieser liess sich noch drehen, die sonstige Technik war auch noch vorhanden, die Räder noch nicht eingefahren und das Fronthaubenblech ohne Beulen.

 

Im März 2000 holte ich die Lok dann ab und brachte sie zur Restaurierung zur „Lokschmiede Bernd Bormann“ nach Ramsen. Am 26.Dez.2000 war sie fertig und stellt nun in der Sammlung das Bindeglied zwischen der DIEMA DL 6 und der Gmeinderlok dar.

 

 

 

Die DIEMA DS 12 verkaufte ich im Sommer 2001 an Feldbahnfreunde  nach Bielefeld

 

Zur Abrundung der Sammlung fehlte nun noch das kleinste Motor-Schienenfahrzeug, der berühmte Schienenkuli von STRÜVER. Es ist wohl das meistgesuchte Fahrzeug der Feldbahner überhaupt. Ca.400 Stück wurden wohl gebaut, so 40 Stück sollen noch erhalten sein. Das Wunder, für ein paar Mark so eine Maschine aus dem Schuppen „ganz hinten“ zu bekommen, passiert selten (Feldbahnfreunde Müller aus Schonach hatten dieses Erlebnis!) Nach 10 Jahren (!) intensiver Suche erfuhr ich vom Verkauf eines STRÜVER durch Theo Scheres vom Oekhovener Museum und konnte mich mit ihm einigen.

 

Hier gibt´s das Video dazu.

 

 

Heute werden betriebsbereite Maschinen zwischen 4000 und 7000 EUR gehandelt! Nach erneuter Restaurierung steht er heute ganz gut da. Das Anwerfen ist allerdings eine Wissenschaft für sich.

 

Leichter geht dies bei meiner „AKKULOK“, die aus einem STILL-Akku-Schlepper entstanden ist, da leichte Akkuloks ebenfalls „Goldstaub“ sind, dachte ich mir, das bau´ ich mir selbst. Aus „e-bay“ (Internet-Handel) konnte ich für wenige hundert Mark einen funktionsfähigen 3-Rad -Schlepper erwerben, Andreas Scholz (Damplokschmiede aus Oberöwisheim) baute mir diesen auf Gleisradantrieb um dabei ergab sich auch eine Sitzgelegenheit für Mitfahrer. Das Gerät wiegt so unter 1 To. und ist damit bequem zu anderen Strecken zu transportieren, um als Gast dabei zu sein. Hier bei der 1.Probefahrt am 22. September 2001 auf dem Rebstock in Frankfurt

 

Auf die hinteren Bremstrommel wurden Zahnkranzräder geschraubt, und mittels starker Ketten mit der neuen Gleisradachse verbunden.

Die Fahrgeschwindigkeit bleibt in etwa gleich, da die Gleisräder zwar schneller laufen, aber einen etwas geringeren Durchmesser als die bisherigen Gummiräder haben. Auch vorne wurde das bisherige einzelne Lenkrad durch eine starre Achse ersetzt.

 

Hier sieht man die aufwendige neue Aufhängung der neuen Hinterachse auf verlängerten Haltern, sodaß die Federn weiterhin wirksam bleiben.

Hinten und vorne am Fahrzeug wurden noch Kuppelpilzhaken angeschweißt, es können nun auf normaler Höhe andere Fahrzeuge angehängt werden

 

Foto nach Umbau

 

Eine andere seltene Akkulok besitzt heute mein aktiver Feldbahn-Freund Stefan Holzinger aus Haßloch

Das Fahrzeug fanden wir bei einem Sägewerk im Schwarzwald und Stefan hat es total zerlegt und aufgearbeitet, insbesondere konnte er den 12 Jahre nicht mehr geladenen (und sonst 4000 DM  teueren) Akku wieder zum Leben erwecken.

Das Fahrzeug fährt sich wie eine Straßenbahn und wiegt incl.Akku so ca. 2,5 Tonnen, es ist in den Lieferlisten der Esslinger Maschinenfabrik jedoch nicht enthalten !?

Zu Gast auf den Speyerdorfer Gleisen war auch schon die kleine selbstgebaute Dampflok von Andreas Scholz aus Oberöwisheim.


Diese zwei Wagen, oder Sitzloren kann sie durchaus ziehen. Mit ca.1 t Gewicht kann sie leicht auf einen PKW Anhänger transportiert werden. Eine stärkere Lok ist z.Zt. bei Andreas Scholz im Bau